Nicht nur die Büste der Nofretete geht zu Bruch, als Phyllis, erfolgreiche Psychiaterin und leidgeprüfte Ehefrau eines Herzensbrechers, bei einem Treffen mit ihrer besten Freundin Carol so richtig in Fahrt gerät. Auch die Ehen und Freundschaften zweier New Yorker Paare sind vor nichts sicher, wenn in rasant-pointierten Wortgefechten die schicken Fassaden der New Yorker Oberschicht fallen. Ein turbulenter Liebeskrieg zwischen Phyllis und Carol sowie ihren Ehemännern Sam und Howard bricht aus, bei dem alle Waffen erlaubt sind: Ironie, Sarkasmus, Intrigen und Verrat. In typischer Manier zeigt Woody Allen mit seinem intellektuellen New Yorker Charme den alltäglichen Wahnsinn der Liebe und der Ehe und sorgt so für einen Abend voll treffsicherer Dialoge und Humor vom Slapstick bis zur schwarzen Komödie.


Regie: Jonas Gärtner


Es spielen:
Stefanie Heißler, Rebecca Ihle, Johannes Durst, Wolfgang Baumann, Laura Herzog


Termine:
25.9., 26.9., 1.10., 2.10., 3.10., 8.10., 9.10., 10.10.
30.12., 31.12
jeweils um 19:30 Uhr


Eindrücke:

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Aller guten Dinge sind drei, denn im dritten Anlauf scheint die Produktion von Günther Hußlik endlich wahr zu werden. Was zunächst als Freilichtproduktion am Belvedere mit einem anderen Stück geplant und auch durch eine Verschiebung nicht realisierbar war, erfuhr eine spannende Verwandlung zur Kriminalkomödie mit der die neue Spielzeit im Bruchsaler Theater Die Koralle eröffnet wird. Aus einer Komödie über den Theaterbetrieb wurde dank Corona eine ganz besondere deutsch-deutsche Komödie. Vor genau 50 Jahren erlebte der Film „Fisch zu viert“ nach dem Hörspiel von Wolfgang Kohlhaase (bekannt u.a. durch „Solo Sunny“) und Rita Zimmer seine Premiere in der DDR und wurde zu einem Publikumsliebling. Zahlreiche Bühnenpremieren folgten und nun ist er erstmals auf einer Bruchsaler Bühne zu sehen. Das Team um den Regisseur Hußlik hat sich seit Wochen vorbereitet und freut sich, genau am 30. Jahrestag der Deutschen Einheit diese passende Premiere feiern zu können. Und das Team hat seine Corona-Hausaufgaben gemacht. Geprobt wird unter strengen Auflagen und nach einem Hygienekonzept, das Mitwirkende und Zuschauer schützt. Für die coronatauglichen Aufführungen hat man Platz in der Sporthalle der Albert-Schweitzer-Realschule gefunden. Die Stadt Bruchsal und die Schulleitung unterstützen den Verein nach Kräften. Dadurch bleibt dem Ensemble sich genug Zeit, der Kunst zu widmen:
Drei Damen, ein Butler sowie zwei Fische sorgen auf dem Landgut für allerhand Verwicklungen. Treu waren die Dienste des Butlers, sogar sehr treu. Zeit, an ein bisschen Erholung zu denken. Vielleicht mögen ein paar Tage auf dem Landgut entspannen. Doch die Rechnung hat der kränkelnde Diener ohne seine drei Arbeitgeberinnen gemacht. Liebe und vergnügliche Stunden ja, aber beim Geld hört das Vergnügen auf. Als dann auch noch das Verlangen nach einer Portion Fisch aufkommt, reicht es. Zeit, reinen Tisch zu machen, denkt sich der Butler. Auf den Schlag holen die Damen zum Gegenschlag aus. Tempo, Sprachwitz und Komik beweisen das Talent und die Lust zur Ironie des Autors. Wer oder was bleibt nach echten Beichten und falschen Fischen am Schluss übrig? Die Antwort gibt eine der erfolgreichsten deutsch-deutschen Kriminalkomödien ab dem 3. Oktober in sieben Vorstellungen beim Bruchsaler Amateurtheater „Die Koralle“ in der Aula der Albert-Schweitzer-Realschule Bruchsal.


Regie: Günther Hußlick


Es spielen:
Jonas Samuel Gärtner, Monika Schuhmacher, Katja Neubehler, Julia Rössler


Termine:
03.10, 09.10, 10.10, 16.10, 17.10 jeweils 19:30 Uhr
04.10, 11.10 jeweils 18:00 Uhr


Eindrücke:

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Wenn sich die Winterzeit naht, schlägt das Bruchsaler Theater „Die Koralle“ seit fast 50 Jahren traditionell das Märchenbuch auf und macht Theater für die ganze Familie. Die klassisch und liebevoll ausgestatteten Märchenproduktionen sind aus vielen Kalendern Bruchsaler Familien und darüber hinaus nicht wegzudenken, Karten sind meist schnell rar.
Neben bekannten Grimm-Märchen werden auch Geschichten aus aller Welt oder Kinderbuchklassiker erzählt. In diesem Jahr hat das Ensemble zu einer Geschichte gegriffen, die alles hat, was ein gutes Märchen braucht: eine Heldin, eine böse Fee, eine Königsfamilie, ein Prinz und viele Freunde und Tiere, die durch die Geschichte begleiten.

Es war einmal eine böse Fee, die unbedingt den Platz der weißen Königin einnehmen wollte. Vor den Augen ihres Kindes wird die weiße Königin in einen tiefen Brunnen gestoßen. Die Fee nimmt als Schwarze Königin den Platz neben dem König ein und nimmt dem Kind die Sprache, damit es sie nicht verrät: Es soll nie sprechen und keinen Namen haben.
An seinem vierzehnten Geburtstag macht sich die Prinzessin aber auf die Suche nach ihrer Stimme und ihrem Namen. Es wird eine lange Reise voller Abenteuer und Begegnungen mit Feinden und Freunden.

Die Koralle spielt das wunderbare Märchen „Die Reise durch das Schweigen“ vom Erwachsen werden, der Suche nach Identität und von der Kraft der Freundschaft und Liebe als Wintermärchen 2019/2020. Geschrieben haben es der Erfinder der „Sams“ – Geschichten Paul Maar und Mauro Guindani, es inszeniert Marcus Joos.


Regie: Marcus Joos


Es spielen:
Tobias Rieß, Till Schau, Julian Schlichter, Johannes Durst, Sofie Kuhn, Nadine Weissenberger, Rebecca Ihle, Vanessa Smith, Celina Weindel, Luisa Zirpel, Elisabeth Rieger, Monika Schumacher, Lea Becker, Oriana Reichert, Judith Rieger-Tóth, Petra Peter.


Termine:
07., 08., 14., 15., 21., 22., 26. Dezember 2019
04., 05., 11., 12., 18., 19., 25., 26. Januar 2020
jeweils 16 Uhr – Theater im Riff, Bruchsal


Eindrücke:

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In einem in die Jahre gekommenen Motelzimmer in Oklahoma treffen zwei Menschen aufeinander, die zunächst nichts zu verbinden scheint als ihr Außenseiterdasein am unteren Ende der amerikanischen Gesellschaft. Die 40-jährige Kellnerin Agnes hat sich eingemietet, um ihrem gewalttätigen Exmann zu entkommen, während der junge Soldat Peter aus der Armee desertiert ist und auf der Suche nach einem Schlafplatz in ihrem Zimmer landet. Unerwartet nähern sich die beiden Einzelgänger an und scheinen sich gegenseitig den dringend benötigten Halt geben zu können. Doch als plötzlich Wanzen im Zimmer auftauchen und Peter Agnes in seine dunkle Vergangenheit einweiht, entpuppt sich alles, an das Agnes bisher geglaubt hat, als bloßer Schein. Auf der Suche nach der Antwort auf die Frage, was eigentlich überhaupt real ist und wem man in einer Welt wie ihrer noch trauen kann, geraten Agnes und Peter immer tiefer in einen Strudel aus Angst, verzweifelter Liebe und Wahnsinn, dem sie sich nicht mehr entziehen können.


Regie: Julia Rössler


Es spielten:

Stefanie Heißler, Yvonne Heneka, Philipp Stavenhagen, Jonas Gärtner, Tabea Merl


Termine:
5., 6., 11., 12., 18., 19. und 20. Oktober 2019
jeweils 19.30 Uhr – Theater im Riff


Reverend Parris, Pastor von Salem, trifft seine Nichte Abigail zusammen mit seiner Tochter Betty und anderen Mädchen beim Tanzen im Wald an, woraufhin diese hysterisch flüchten und u.a. seine Tochter aus Angst in eine Schockstarre fällt. Das erweckt den Verdacht der Hexerei. Hat Abigail Williams einen Schadenszauber betrieben um Elizabeth Proctor aus dem Weg zu räumen, die Frau des Mannes (John Proctor), mit dem Abigail ein Verhältnis hatte? Als Reverend Hale aus Boston kommt, um Betty auf Besessenheit zu untersuchen, merkt Abigail, wie sie die entstehende Hysterie weiter ausnutzen kann um ihre Ziele zu verfolgen. Die Mädchen folgen Abigail und klagen unschuldige Menschen als Hexer und Hexen an. Auch Elizabeth wird verhaftet und vor das aus Boston eintreffende Oberste Gericht unter dem Vorsitz von Thomas Danforth gestellt …


Regie:
Jonas Gärtner


Es spielten:
Helmut Dörflinger, Lilien Baus, Katja Neubehler, Moran Kretz, Maria Klein, Natascha Webb, Laura Herzog, Oriana Reichert, Felix Gärtner, Rebecca Ihle, Helmut Geider, Dennis Geweniger, Beate Schmidt-Gärtner, Günther Hußlik, Julian Schlichter, Martin Ritter

Musik: Malte Richter


Termine:
Ab 21. Juni 2019
jeweils 19.30 Uhr – Stadtgarten am Belvedere


Ein Streit auf dem Schulhof. Am Ende verliert ein Junge zwei Zähne. Kurze Zeit später treffen sich die Eltern zur Aussprache. Man ist ja gebildet und gut erzogen und regelt die Angelegenheit unter Erwachsenen.

Doch was, wenn die Fassaden bröckeln? Im Laufe eines Abends wird aus einer zivilisierten Auseinandersetzung die Hölle der besseren Gesellschaft. Schnell wird klar, dass hier nicht die Vernunft regiert, sondern längst ein anderer Gott das Regiment übernommen hat.

Und während man sich noch gegenseitig Vorwürfe macht und fragt, was das Eheleben mit den Kindern zu tun hat, entgleiten die letzten zivilisierten Züge.

Yasmina Reza hat mit dieser Komödie ein Meisterwerk intensiver Beobachtung unserer Bürgerschicht geschaffen. Ihre scharfzüngigen Texte wandeln zwischen harter Kritik und bester Unterhaltung. Sie hält uns einen Spiegel vor, dem keiner entgeht. Ein Blick darf aber gerne riskiert werden, um herauszufinden welcher Gott uns selbst regiert.


Regie:
Christiane Rieger


Es spielten:
Christiane Rieger, Judith Rieger-Tóth, Günther Hußlik, Julian Schlichter


Termine:
29., 30., 31. März sowie 5., 6., 7., 12., 13. und 14. April 2019
jeweils 19.30 Uhr – Theater im Riff


Manche haben es nicht leicht im Leben, so wie die Marie, die bei ihrer Stiefmutter und Stiefschwester aufwächst. Die beiden haben Ansprüche an das fleißige Kind: „Hol dies, tu das, kümmere dich um jenes und warum hast du

denn noch nicht und überhaupt!“ Doch Marie ist stark und hält tapfer stand, bis eines Tages ein Unglück passiert und die Spindel vom Spinnrad in den Brunnen fällt. Doch ob es wirklich ein Unglück war, das galt es im Theater im

Riff zu entdecken. Und warum ein Elf in der ganzen Geschichte plötzlich auftaucht und was es mit dieser seltsamen Frau Holle auf sich hat, das zeigte das Märchenensemble der Koralle. Inklusive jeder Menge Märchenzauber erzählte es die Fassung mit viel Schnee und Unterhaltung für die ganze Familie

 


Regie:
Beate Schmidt-Gärtner, Marcus Joos


Es spielten:
Monika Schuhmacher, Elisabeth Rieger, Luisa Zirpel, Vanessa Smith, Celina Weindel, Lilien Baus, Oriana Reichert, Natalie Völker, Tabea Merl, Julia Rössler


Termine:
8., 9., 15., 16., 22., 23. und 26. Dezember 2018 sowie 5., 6., 12., 13., 19., 20., 26. und 27. Januar 2019
jeweils 16 Uhr – Theater im Riff


Krimi von Agatha Christie

Chipping Cleghorn ist eine kleine, ruhige Stadt in der jeder jeden kennt. Durch eine Anzeige in der Zeitung erfahren erfahren die Bewohner des Anwesens Little Paddocks, dass in ihrem Haus ein Mord stattfinden wird. Eine schaurige Neugier greift um sich. Pünktlich zur angegebenen Zeit versammeln sich die Bewohner und einige Schaulustige aus der Nachbarschaft im Wohnzimmer. Und tatsächlich: Nach einem Stromausfall in Little Paddocks liegt plötzlich die Leiche eines fremden Mannes im Flur des ehrwürdigen Hauses. Ob es bei einem Mord bleibt darf stark bezweifelt werden. Wie gut, dass Miss Marple zur Stelle ist, die initiative ergreift und mit genialem Spürsinn dem Mörder auf die Schliche kommt.


Regie:
Günther Hußlik


Es spielten:
Ingrid Heiler, Beate Schmidt-Gärtner, Jonas Gärtner, Stefanie Heißler, Yvonne Heneka ,Philipp Stavenhagen, Miriam Steinmetz, Michael Pfeff, Elisabeth Rieger, Johannes Hummel


Termine:
25.9., 26.9., 1.10., 2.10., 3.10., 8.10., 9.10., 10.10.
jeweils um 19:30 Uhr


Eindrücke:

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Regie: Hannes Höchsmann

Philipp Klapproth will sich in Berlin mal so richtig amüsieren – in einer Irrenanstalt! Sein Neffe Alfred braucht das Wohlwollen und das Geld des Onkels und weiß sich daher zu helfen: Er nimmt den Gutsbesitzer aus der Provinz mit zu einer Soirée in die Pension Schöller – und lässt ihn in dem Glauben, er befände sich in einer Nervenheilanstalt. Onkel Klapproth unterhält sich prächtig mit den skurrilen Bewohnern der Pension – vom Großwildjäger bis zur Romanschriftstellerin – und fährt anschließend vergnügt nach Hause. Dort muss er feststellen, dass die vermeintlichen Irren keineswegs sicher verwahrt sind …

Seit über einem Jahrhundert sorgt „Pension Schöller“, diese „Mutter aller Komödien“, für Heiterkeit auf deutschen Bühnen. Dabei sind Situations -und Verwechslungskomik nur eine Stärke dieses Stückes, das die beiden Mainzer Karnevalisten Wilhelm Jacoby und Carl Laufs schufen. Der Kern des Lustspiels liegt in der Weisheit, dass die Grenze zwischen Normalität und Wahnsinn letztlich nur eine Frage der Perspektive ist: Wo sind den eigentlich die Patienten? 

Regie: Julia Rössler

Bjarne und Svend wollen es sich und dem fiesen Metzgermeister Holger Holgerson beweisen – sie eröffnen ihre eigene Fleischerei. Aber Kundschaft will nicht kommen. Eines Abends schließt Svend versehentlich einen Elektriker im Kühlraum ein. Als er den Erfrorenen am nächsten Morgen findet, beschließt er in Panik, ihn fachgerecht zu verarbeiten. Schließlich hat ausgerechnet Holgerson soeben großkotzig eine umfangreiche Fleisch-Bestellung für seinen Rotarier-Club aufgegeben. Geschätspartner Bjarne ist entsetzt. Aber Svends leckere „Geflügelfilets in Marinade“ machen bereits Schlagzeilen und die Nachfrage ist riesig. An Nachschub ist ebenfalls kein Mangel – es gibt noch so einige, mit denen Svend ein Hühnchen zu rupfen hat. 

Ihr dunkles Geheimnis treibt die beiden Fleischer immer mehr in die Enge und ein böses Ende scheint unausweichlich. 

Hinter den Dänischen Delikatessen verbirgt sich eine rabenschwarze Komödie des für seine meist skurrilen Filme weltbekannten dänischen Autors und Regisseurs Anders Thomas Jensen.  

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