Shakespeare lässt uns in diesem Sommer nicht los. Nach einem Freilicht mit der größten Liebesgeschichte aller Zeiten, Jazz & More mit Sonetten von Shakespeare beenden wir die Saison mit einer außergewöhnlichen Kooperation. Die Theater-AG der Albert-Schweitzer-Realschule unter der Leitung von Stefanie Heißler und Bärbel Polley erarbeitet mit Unterstützung der Koralle den Sommernachtstraum von William Shakespeare und zeigt ihn auch im Theater im Riff.

In Shakespeares „Sommernachtraum“ ist Theseus, Herzog von Athen, im Begriff, Hippolyta, die Königin der Amazonen, zu heiraten. Noch vier Tage sind es bis zur Hochzeit. Diese Frist setzt er auch Hermia, die sich entscheiden muss, ob sie nach dem Willen ihres Vaters den ungeliebten Demetrius oder – unter Androhung des Todes – den geliebten Lysander zum Mann nimmt. Sie entschließt sich zur Flucht mit Lysander. Ihre Freundin Helena erfährt davon und verspricht sich in ihrer Liebe zu Demetrius einen Vorteil davon, ihm das Geheimnis zu verraten und Demetrius, der Hermia und Lysander folgt, ihrerseits in den Wald zu folgen. Dort liegen Oberon und Titania, das Elfenkönigspaar, in eifersüchtigem Streit. Mit Hilfe seines Elfs Puck stürzt Oberon die vier Liebenden aus Athen in tiefe Verwirrung. Er treibt auch mit sechs biederen Handwerkern sein Spiel, die sich in den Wald zurückgezogen haben, um ihr Hochzeitsgeschenk für den Herzog zu proben, das Schauspiel von Pyramus und Thisbe …

Ein liebevoll inszeniertes Stück, von Verwirrung der Liebe und Zauberei, umrahmt von 2 Kobolden die das Stück spritzig und humorvoll begleiten…

Die Theater AG der Albert Schweitzer Realschule besteht seit dem 20. Oktober 2005. Zunächst erarbeitete sich die Gruppe kleine Szenen und Beiträge für die jährlichen Kulturabende der Schule. Unter der Leitung von Bärbel Polley und Stefanie Heissler umspielten sie dann 2011 den Kulturabend mit einer gelungenen Rahmengeschichte eines Zeitreisenden aus der Feder von Stefanie Heissler. 2012 wurde dann ein geschlossenes Stück „Des Kaisers neue Kläuse“  erfolgreich dargeboten. Die Theater-AG hat sich dieses Jahr einen Shakespeare Klassiker vorgenommen, und sind sehr glücklich die Zuschauer mit dem Stück zu verzaubern….

Karten sind erhältlich an der Albert-Schweitzer-Realschule (ab dem 20.7.) erhältlich oder reservierbar über www.diekoralle.de. Bitte berücksichtigen Sie, dass für diese Kooperationsveranstaltung keine Karten an unserer Vorverkaufsstelle Buchhandlung Braunbarth zur Verfügung stehen.

Gefördert wird diese Kooperation vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport über den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg.

Regie: Samira Delibajric

„Spieglein, Spieglein an der Wand…“ Nein, sie ist nicht die Schönste im ganzen Land. Und das weiß die Königin tief in ihrem Inneren. Genau diese Bewusstmachung ihrer unbewussten Ahnung droht ihr Innerstes zu zerbrechen. So wie ihr Spiegel, der nichts weiter ist als die veranschaulichte Form ihrer Seele. Wenn sie sich nicht selbst einredet, dass sie schön ist, wer dann? Herrscht doch allgemeine Übereinstimmung im Land, dass dem eben volljährig gewordenen Schneewittchen der Schönheitsthron gebührt. Es gibt nur einen Ausweg aus der Verzweiflung: Die junge Thronerbin loswerden – und dazu geht die Königin auch über Leichen. 
Weg von klassischen Erzählmustern, deren Schwerpunkt auf der narrativen Komponente liegt, geht es in dieser Fassung des Grimmschen Märchens um die Figuren selbst,um deren psychische Dispositionen, Ängste sowie insgeheime Wünsche. Die elementare Frage dahinter ist nicht das WAS hinter der Geschichte, sondern das WARUM hinter der verhaltenstechnischen Fassade der Figuren. Vom König bis zu den Zwergen: Erst die Summe der individuellen Geschichten ergibt die Haupterzählung – und nicht einmal diese ist so eindeutig wie sie scheint.

Märchen für Erwachsene – wir erfüllten uns einen langgehegten Wunsch und schlugen einmal ein ganz anderes Märchenbuch auf… 

Regie: Jonas Gärtner

Das Belvedere ist wohl Bruchsals schönster „Balkon“. Die Aussicht ist beeindruckend. Was liegt da näher, als das Stück mit der wohl berühmtesten Balkonszene der Welt zu spielen?

Die tragische Liebe zweier Jugendlicher aus verfeindeten Familien, ein bunter Maskenball, Kampfszenen und große Portionen aus dem traumhaften Theatermix „Liebe und Tod“ sind die Zutaten zur wohl erfolgreichsten Liebesgeschichte aller Zeiten: Romeo und Julia.

Jonas Gärtner inszenierte mit dem Koralle-Ensemble Shakespeare in frischer aktueller Form. 

 

Inszenierung: Jonas Gärtner

Das Ehepaar Kostylew hat Verschläge und Pritschen an eine zusammengewürfelte Gesellschaft von Gescheiterten, Entgleisten, Heruntergekommenen und Verbrechern vermietet.

Darunter das Strichermädchen Nastja, das sich mit Kitschromanen in ein glücklicheres Scheinleben träumt, den Falschspieler und Amateurphilosph Satin und der Schlosser Kleschtsch, der seine Frau halbtot geprügelt hat. Die Wirtin Wassilissa hat ein Verhältnis mit dem Dieb Wasjka Pepel, der jedoch ins Natscha, die Schwester der Wirtin, verliebt ist. Der gewalttätige Wirt spioniert ihnen nach, es kommt zu Eifersuchtsszenen und Schlägereien. Der Pilger Luka hat für jeden einen Trost; er erzählt der trunksüchtigen Schauspielerin von einer kostenlosen Trinkerheilanstalt, dem Dieb Pepel von einem möglichen neuen Leben in Sibirien und bemerkt nicht, dass die aufkeimende Hoffnung die Menschen am Rand der Gesellschaft in noch tieferes Unglück stürzt…

GASTSPIEL IM THEATER IM RIFF:

Uraufführung:

Zum Entspannen:
Das Theater im Riff präsentiert eine Theaterrevue mit Tanz, Gesang und schmunzeligen Geschichten und Gedichten à la Erhardt, Roth und Morgenstern.
Beteiligt sind das Ballettstudio Nowozamski, der Tenor Gerd Brenner, Herbert Menrath, Manfred Rieger, Karl-Heinz Mostav und andere.
Eine Produktion nach einer Idee von (und mit) Rüdiger Lumpp.

Lassen sie sich überraschen!
 

 

Alte Bekannte – neues Konzept:

The Frogs kommen wieder mit viel Jazz im Gepäck zu Besuch. Wir suchen wieder außergewöhnliche literarische Texte aus und präsentieren sie. Soweit kennt man unsere Reihe „Jazz & More“.

Neu ist nicht nur der Zeitpunkt: wir möchten mit Ihnen am 20. Juli im Hof unseres Theaters im Riff das Ende der Saison feiern.
Bei schlechtem Wetter natürlich im Riff, aber das hofft ja wohl niemand, oder?

Freuen Sie sich auf übersetzte Liedtexte von den Frogs szenische Interpretationen. Und natürlich liest auch ein neues Team für Sie.

Das sind gleich mehrere Gründe, diesen Termin nicht zu verpassen.
Unser Bar-Team verwöhnt mit entsprechendem Angebot….

Nur eine Vorstellung!

 

IMPROve your life!

Wissen Sie was Angela Merkel zusammen mit einem Mitglied unseres Ensembles auf einem Fischkutter gemacht hat? Und warum ist Haareflechten auf internationalen Gewässern eine Straftat? Wir wissen es ehrlich gesagt auch nicht, aber wir finden es zusammen heraus:

Seit fast einem Jahr trainiert unser Improteam wieder. Zeit für drei Abende voller Spass und Spannung.

Theater ohne Netz und doppelten Boden – live, direkt und in Farbe. Das Publikum darf sich einmischen und gibt vor, was gespielt wird. Mehr Theaterspaß geht kaum. Tragödien, Musicals, Komödien und vieles mehr an einem Abend.

Geht nicht? Geht doch! Einfach kommen, einzählen und staunen – 3, 2, 1 los!

Regie: Beate Schmidt-Gärtner und Marcus Joos

Die Eltern sind ratlos, sie wissen sich nicht anders zu helfen, als ihre Kinder dem eigenen Schicksal zu überlassen – alleine im tiefen Wald. Wenn zwei Geschwister einer solch außergewöhnlichen Situation wie Hänsel und Gretel ausgesetzt sind, hilft nur eines: zusammenhalten. Die Geschichte einer ganz besonderen Geschwisterliebe und des Kampfes von Gut gegen Böse ist der Mittelpunkt eines der bekanntesten Märchens der Gebrüder Grimm: Hänsel und Gretel. Die Koralle erzählt die Geschichte klassisch und doch auch neu, kommentiert und begleitet von Waldwesen der besonderen Art. Und natürlich mit viel Musik! Unter der Regie von Beate Schmidt-Gärtner und Marcus Joos spielte das Ensemble der Koralle im Dezember und Januar im Theater im Riff Bruchsal. Passend zum 200. Jubiläums des Erscheinungsdatums der ersten Märchensammlung der Gebrüder Grimm.

Regie: Manfred Rieger

Von der Terrasse „Ristorante Baptista“ genießt man „ganz ohne Zweifel den romantischsten Sonnenuntergang von ganz Campanien“. So steht es jedenfalls im Reiseführer. Und das dürfte der einzige Grund sein für die Touristenströme, die allabendlich kurz vor Sonnenuntergang im Ristorante einfallen. Schließlich ist das Gebäude eher schäbig, der Chef cholerisch, die Bedienung unfreundlich und überheblich und das Essen nicht nur überteuert, sondern auch hundsmiserabel. Wer könnte ahnen, dass sich in diesem Setting zwischen Trattoria und Touristennepp eine außergewöhnliche Liebesgeschichte anbahnen würde…

Gremio, Hortensie und Lucentio sind hinter der bildhübschen aber schrecklich verzogenen Bianca her. Doch sie haben alle das gleiche Problem – Biancas Vater Don Baptista. Dessen eiserne Regel lautet: So lange seine ältere Katharina nicht unter der Haube ist, hat Bianca über einen Mann gar nicht nachzudenken. Katharina jedoch ist weit entfernt davon, irgendeinen dahergelaufenen Bauerntölpel aus dem Dorf zu heiraten. Zudem nimmt sie kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, anderen ihre Fehler vorzuhalten und entpuppt sich auch sonst eher als zickige Kratzbürste, denn als feurig italienisches Mädchen. In ihrer Verzweiflung schmieden Grmeio und Lucentio einen Plan: Sie heuen Gremios Freund Petruccio an, der Katharina den Hof machen soll – natürlich für Geld. Katharina ist weit davon entfernt, alles stehen und liegen zu lassen und ihren „Verehrer“ zu erhören. Doch mit der Zeit entwickelt sie gewisse Sympathien für Petruccio, die niemand erwartet hätte – wie einige weitere Überraschungen in dieser Komödie von Christoph Eckert, sehr frei nach Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“.

Regie: Monika und Stefan Schuhmacher

Nochmals drei Vorstellungen der erfolgreichen Inszenierung von „Der Witwenclub“ bietet die Koralle als Wiederaufnahme im Herbstprogramm.

Durch den Tod der Ehegatten ist ein unternehmungslustiges Sextett zum Terzett in reiner Damenbesetzung geschrumpft. Die drei Witwen treffen sich regelmäßig, um gemeinsam die Gräber ihrer lieben Verstorbenen auf dem Friedhof zu besuchen. Obwohl sie ganz unterschiedliche Persönlichkeiten sind und folglich auch unterschiedliche Strategien zur Bewältigung ihrer Trauer entwickelt haben, sind sie doch Freundinnen geworden und geblieben. Kartenspielabende, Kino- und Besuche von Events verbinden das Trauertrio Jahre hindurch.

Doch es ist dringend Veränderung angesagt. Lucille (Monika Schuhmacher) kann zwar Ida (Elisabeth Rieger) mit Gedanken über das Umändern der erstarrten Situation infizieren. Doch Doris (Anne Sessler) sperrt sich vehement dagegen. Aber was passiert, wenn Paul (Helmut Dörflinger), ein Witwer und Friedhofgänger,  und schließlich sogar noch Mildred (Edelgard Kenngott) als weitere Frau und Konkurrentin in die Dreisamkeit einbrechen?

Auf humorvolle und einfühlsame Art und Weise zeigt Ivan Menchell in seinem Bühnenrenner „Der Witwenclub“ Menschen auf der Suche nach Neuorientierung in einer kritischen Lebensphase. 

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