Ein Streit auf dem Schulhof. Am Ende verliert ein Junge zwei Zähne. Kurze Zeit später treffen sich die Eltern zur Aussprache. Man ist ja gebildet und gut erzogen und regelt die Angelegenheit unter Erwachsenen.

Doch was, wenn die Fassaden bröckeln? Im Laufe eines Abends wird aus einer zivilisierten Auseinandersetzung die Hölle der besseren Gesellschaft. Schnell wird klar, dass hier nicht die Vernunft regiert, sondern längst ein anderer Gott das Regiment übernommen hat.

Und während man sich noch gegenseitig Vorwürfe macht und fragt, was das Eheleben mit den Kindern zu tun hat, entgleiten die letzten zivilisierten Züge.

Yasmina Reza hat mit dieser Komödie ein Meisterwerk intensiver Beobachtung unserer Bürgerschicht geschaffen. Ihre scharfzüngigen Texte wandeln zwischen harter Kritik und bester Unterhaltung. Sie hält uns einen Spiegel vor, dem keiner entgeht. Ein Blick darf aber gerne riskiert werden, um herauszufinden welcher Gott uns selbst regiert.


Regie:
Christiane Rieger


Es spielten:
Christiane Rieger, Judith Rieger-Tóth, Günther Hußlik, Julian Schlichter


Termine:
29., 30., 31. März sowie 5., 6., 7., 12., 13. und 14. April 2019
jeweils 19.30 Uhr – Theater im Riff


Manche haben es nicht leicht im Leben, so wie die Marie, die bei ihrer Stiefmutter und Stiefschwester aufwächst. Die beiden haben Ansprüche an das fleißige Kind: „Hol dies, tu das, kümmere dich um jenes und warum hast du

denn noch nicht und überhaupt!“ Doch Marie ist stark und hält tapfer stand, bis eines Tages ein Unglück passiert und die Spindel vom Spinnrad in den Brunnen fällt. Doch ob es wirklich ein Unglück war, das galt es im Theater im

Riff zu entdecken. Und warum ein Elf in der ganzen Geschichte plötzlich auftaucht und was es mit dieser seltsamen Frau Holle auf sich hat, das zeigte das Märchenensemble der Koralle. Inklusive jeder Menge Märchenzauber erzählte es die Fassung mit viel Schnee und Unterhaltung für die ganze Familie

 


Regie:
Beate Schmidt-Gärtner, Marcus Joos


Es spielten:
Monika Schuhmacher, Elisabeth Rieger, Luisa Zirpel, Vanessa Smith, Celina Weindel, Lilien Baus, Oriana Reichert, Natalie Völker, Tabea Merl, Julia Rössler


Termine:
8., 9., 15., 16., 22., 23. und 26. Dezember 2018 sowie 5., 6., 12., 13., 19., 20., 26. und 27. Januar 2019
jeweils 16 Uhr – Theater im Riff


Krimi von Agatha Christie

Chipping Cleghorn ist eine kleine, ruhige Stadt in der jeder jeden kennt. Durch eine Anzeige in der Zeitung erfahren erfahren die Bewohner des Anwesens Little Paddocks, dass in ihrem Haus ein Mord stattfinden wird. Eine schaurige Neugier greift um sich. Pünktlich zur angegebenen Zeit versammeln sich die Bewohner und einige Schaulustige aus der Nachbarschaft im Wohnzimmer. Und tatsächlich: Nach einem Stromausfall in Little Paddocks liegt plötzlich die Leiche eines fremden Mannes im Flur des ehrwürdigen Hauses. Ob es bei einem Mord bleibt darf stark bezweifelt werden. Wie gut, dass Miss Marple zur Stelle ist, die initiative ergreift und mit genialem Spürsinn dem Mörder auf die Schliche kommt.


Regie:
Günther Hußlik


Es spielten:
Ingrid Heiler, Beate Schmidt-Gärtner, Jonas Gärtner, Stefanie Heißler, Yvonne Heneka ,Philipp Stavenhagen, Miriam Steinmetz, Michael Pfeff, Elisabeth Rieger, Johannes Hummel


Termine:
25.9., 26.9., 1.10., 2.10., 3.10., 8.10., 9.10., 10.10.
jeweils um 19:30 Uhr


Eindrücke:

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Regie: Hannes Höchsmann

Philipp Klapproth will sich in Berlin mal so richtig amüsieren – in einer Irrenanstalt! Sein Neffe Alfred braucht das Wohlwollen und das Geld des Onkels und weiß sich daher zu helfen: Er nimmt den Gutsbesitzer aus der Provinz mit zu einer Soirée in die Pension Schöller – und lässt ihn in dem Glauben, er befände sich in einer Nervenheilanstalt. Onkel Klapproth unterhält sich prächtig mit den skurrilen Bewohnern der Pension – vom Großwildjäger bis zur Romanschriftstellerin – und fährt anschließend vergnügt nach Hause. Dort muss er feststellen, dass die vermeintlichen Irren keineswegs sicher verwahrt sind …

Seit über einem Jahrhundert sorgt „Pension Schöller“, diese „Mutter aller Komödien“, für Heiterkeit auf deutschen Bühnen. Dabei sind Situations -und Verwechslungskomik nur eine Stärke dieses Stückes, das die beiden Mainzer Karnevalisten Wilhelm Jacoby und Carl Laufs schufen. Der Kern des Lustspiels liegt in der Weisheit, dass die Grenze zwischen Normalität und Wahnsinn letztlich nur eine Frage der Perspektive ist: Wo sind den eigentlich die Patienten? 

Regie: Julia Rössler

Bjarne und Svend wollen es sich und dem fiesen Metzgermeister Holger Holgerson beweisen – sie eröffnen ihre eigene Fleischerei. Aber Kundschaft will nicht kommen. Eines Abends schließt Svend versehentlich einen Elektriker im Kühlraum ein. Als er den Erfrorenen am nächsten Morgen findet, beschließt er in Panik, ihn fachgerecht zu verarbeiten. Schließlich hat ausgerechnet Holgerson soeben großkotzig eine umfangreiche Fleisch-Bestellung für seinen Rotarier-Club aufgegeben. Geschätspartner Bjarne ist entsetzt. Aber Svends leckere „Geflügelfilets in Marinade“ machen bereits Schlagzeilen und die Nachfrage ist riesig. An Nachschub ist ebenfalls kein Mangel – es gibt noch so einige, mit denen Svend ein Hühnchen zu rupfen hat. 

Ihr dunkles Geheimnis treibt die beiden Fleischer immer mehr in die Enge und ein böses Ende scheint unausweichlich. 

Hinter den Dänischen Delikatessen verbirgt sich eine rabenschwarze Komödie des für seine meist skurrilen Filme weltbekannten dänischen Autors und Regisseurs Anders Thomas Jensen.  

THEACTIVITY: Impro-Theater trifft auf Activity

Zwei Teams! Gegeneinander! Im Wettlauf um die beste Zeit!

Zwei gegnerische Teams buhlen im Format ‚Theactivity‘ gegeneinander um die Gunst des Publikums. Welches Team denkt am schnellsten, malt am präzisesten, tanzt am besten, hat die pointiertesten Pantomimen und noch viel mehr? Es geht um nichts weniger, als den Sieg des Abends zu erringen.

Unser eingespieltes Impro-Ensemble battelt gegeneinander in den drei Kategorien Malen, Umschreiben und Pantomime; bekannt aus dem beliebten Spiel ‚Activity‘. Dessen nicht genug, werden die Teams an diesem Abend mit einer Überraschungs-Kategorie konfrontiert, die schauspielerische, gesangliche, akrobatische und tänzerische Höchstleistungen von ihnen erfordern wird. Und das Beste: sie wissen nicht, was da auf sie zu kommt! Da bekommt Ihr Zwerchfell was zum arbeiten. Beste Unterhaltungslaune für den letzten Abend diesen Jahres!

Regie: Christiane Rieger-Klein, Miriam Steinmetz

 Die kleine Hexe hat es gründlich satt, dass die großen Hexen sie nicht ernst nehmen. Wenn sie beweisen kann, dass sie trotz ihrer Jugend – sie ist erst 127 Jahre als – eine gute Hexe ist, darf sie in Zukunft am großen Hexentanz auf dem Blocksberg teilnehmen. Aber was ist schon eine „gute Hexe“? Ein Jahr lang hat die kleine Hexe Zeit zu beweisen, was das ist. Am Ende ist sie stolz auf das, was sie vollbracht hat. Aber die kleine Hexe und ihr Rabe Abraxas haben da etwas ganz gründlich falsch verstanden, finden die Oberhexen. Beim Hexenrat auf dem Blocksberg kommt es zum Showdown und es gilt die Frage zu klären: was ist gut und was ist böse? Und wie kommt die kleine Hexe aus der Klemme und zum Hexentanz? 

„Doch alle Lust will Ewigkeit, will tiefe, tiefe Ewigkeit“ (Friedrich Nietzsche)

 

Regie: Jonas Gärtner, Julia Rössler

Und ewig spuken die Geister der Familie Alving in Köpfen und Häusern herum. Als Osvald eines Tages in sein Elternhaus zurückkehrt, tauchen sie nämlich wieder auf, die Schatten der Vergangenheit: Seine Mutter gab ihn als Kind weg, damit er seinen gar nicht ehrbaren Vater als Ehrenmann in Erinnerung behält. Sie selbst zog das Kind der Dienstmagd mit dem Hausherrn auf und kaufte einen falschen Vater für sie. Als Osvald sich in seine Halbschwester verliebt, beginnt das Gebäude von Lügen zu wackeln. Der falsche Vater taucht auf und führt die Familie schließlich in die Katastrophe – eine Familiengeschichte von Moral, Lust, Liebe, Lügen und Tod. Ibsen hält der Gesellschaft einen schonungslosen Spiegel vor und stellt uns die Frage, ob solange es Leben gibt auch die Hoffnung da ist.

 

 

 

Regie: Marcus Joos, Beate Schmidt-Gärtner

Oberkellner Leopold ist unsterblich in seine Chefin Josepha Vogelhuber, die resolute Wirtin des Hotels „Im Weißen Rössl“, am idyllischen Wolfgangsee gelegen, verliebt. Diese hat sich jedoch in einen Stammgast, den charmanten Rechtsanwalt Dr. SIedler verguckt. 

Um seinen Widersacher von Josepha abzulenken, versucht Leopold listig Dr. Siedler mit der schönen Tochter de Berliner Industriellen Giesecke zu verkuppeln. Dieser hingegen sähe sein Töchterlein gerne mit dem feschen Sigismund verheiratet.

Doch der schöne Siggi hat nur Augen für das schüchterne Klärchen. Da lassen Verwicklungen nicht lange auf sich warten …

Regie: Günther Hußlik

‚Das Dschungelbuch‘ erzählt die Geschichte vom klassischen Kampf des Guten gegen das Böse. Seit über 100 Jahren sind die Dschungelgeschichten des englischen Nobelpreisträgers Rudyard Kipling aus dem Repertoire der Kinderbuchliteratur nicht mehr wegzudenken.

In der Bühnenfassung von Rüdiger Pape mit der mitreißenden Musik von Gunnar Greszik führt die Figur des Geiers Chil in die Geschichte ein und nimmt die Zuschauer mit auf eine spannende Reise: Das Menschenkind Mogli wächst glücklich bei seiner Wolfsfamilie heran, doch es droht Gefahr, da der hinterhältige Tiger Shir Khan wieder in die Jagdgründe zurückgekehrt ist. Shir Khan hasst die Menschen. Denn einst wurde er auf einem Raubzug, als er Mogli seinen Eltern stehlen wollte, verfolgt und von einer lodernden Fackel verbrannt. Er sucht Mogli und bezeichnet ihn als seine „rechtmäßige“ Beute. Der Bär Balu und der Panther Baghira sind mit von der Partie und helfen fleißig, Mogli auf die Gefahren des Dschungels vorzubereiten. Auf die Frage: „wer bin ich und wo komm ich her?“, kennt Mogli noch keine Antwort. Doch mit seinen Freunden Balu und Baghira gelingt es Mogli, denn richtigen Weg für sich zu finden und die Frage nach der eigenen Identität zu beantworten. 

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