Gespenster

"Doch alle Lust will Ewigkeit, will tiefe, tiefe Ewigkeit" (Friedrich Nietzsche)

 

Regie: Jonas Gärtner, Julia Rössler

Und ewig spuken die Geister der Familie Alving in Köpfen und Häusern herum. Als Osvald eines Tages in sein Elternhaus zurückkehrt, tauchen sie nämlich wieder auf, die Schatten der Vergangenheit: Seine Mutter gab ihn als Kind weg, damit er seinen gar nicht ehrbaren Vater als Ehrenmann in Erinnerung behält. Sie selbst zog das Kind der Dienstmagd mit dem Hausherrn auf und kaufte einen falschen Vater für sie. Als Osvald sich in seine Halbschwester verliebt, beginnt das Gebäude von Lügen zu wackeln. Der falsche Vater taucht auf und führt die Familie schließlich in die Katastrophe - eine Familiengeschichte von Moral, Lust, Liebe, Lügen und Tod. Ibsen hält der Gesellschaft einen schonungslosen Spiegel vor und stellt uns die Frage, ob solange es Leben gibt auch die Hoffnung da ist.

 

 

 

Es spielten

  • Frau Helene Alving - Monika Schuhmacher
  • Osvald Alving - Julian Schlichter
  • Pastor Manders - Helmut Dörflinger
  • Tischler Engstrand - Daniel Jelinski
  • Regine Engstrand - Laura Herzog
  • Gesang und Piano - Stefanie Heissler